Dienstag, 28. Oktober 2014

Kommunikationsexpertin Isabel García: "Zeigen Sie ehrliches Interesse"


"100 Prozent Verkaufen" ist weder Podcast noch Hangout, sondern ein ganz normales Interview. Heute spricht Kommunikationsexpertin Isabel García unter anderem über spanisches Temperament und deutsche Kompetenz, über unperfekte Verkäufer, wie Frauen es schaffen, dass man ihnen die Tür aufhält und warum ehrliches Interesse so wichtig ist.

Isabel García
Wer mit dem Thema Rhetorik in Deutschland etwas zu tun hat oder seine Redekompetenz weiterentwickeln will, kommt an Ihnen, Frau García, kaum vorbei. Auf Ihrer Internetseite führen Sie fünf Gründe auf, warum man sich gerade für Sie entscheiden sollte. Einer davon: Man hole sich mit Ihnen spanisches Temperament und deutsche Kompetenz auf die Bühne. Unter spanischem Temperament kann sich sicher jeder etwas vorstellen. Aber was verstehen Sie unter deutscher Kompetenz?

Isabel García: Wir verbinden ja häufig mit den Spaniern, oder überhaupt mit den südeuropäischen Ländern, dass sie sehr entspannt an alles heran gehen. Wenn sie von etwas laienhaft überzeugt sind, dann geben sie dieses "Wissen" einfach weiter. Und gerade das wollen die deutschen Zuhörer bei einem Experten nicht sehen. Es gibt auch bei deutschen Experten sicherlich einige, die mal etwas gehört und nicht gut recherchiert haben. Manchmal wird nicht hinterfragt, ob das eigentlich stimmt, was man da behauptet.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

48 Stunden, ein Kundenkontakt und dreimal "Aber"


"Spätestens zwei Werktage nach dem Erstkontakt im Reklamationsfall setzen Sie sich bitte mit dem Kunden in Verbindung. Rufen Sie an oder schicken Sie eine E-Mail. Je nachdem, was vereinbart wurde oder praktikabel ist." Wenn ich Kunden und Teilnehmern meiner Reklamationstrainings diese Empfehlung gebe, kommt fast immer ein "Aber, …"

Montag, 13. Oktober 2014

Lernen, Lügen, Körpersprache: Täglich grüßt das Mythenmonster


Es lohnt sich, Studien, Glaubenssätze und andere überlieferte Weisheiten zu hinterfragen. Mitunter entpuppen die sich dann als Hirngespinst oder (un-)geschickte Verknüpfung von Wahr-, Halbwahr- oder Unwahrheiten. Das Internet ist zwar nicht schuld an deren Entstehung, macht aber deren Verbreitung ganz einfach möglich. Wen wundert's also, dass diese Mythenmonster einfach nicht totzukriegen sind.

Liebster-Award: Elf Fragen, elf Antworten und ein süßes Robbenbaby


Juliane Topka,  einigen besser als Sprachpingel bekannt, hat mich hier für den Liebster-Blog-Award nominiert. Vielen Dank für die Nominierung und die Herausforderung, einen (hoffentlich!) fehlerfreien Beitrag (siehe Antwort auf Frage 9) hinzubekommen.

Mit dem Liebster-Award sollen weniger bekannte Blogs etwas bekannter werden. Für diesen Award wird man von anderen Bloggern nominiert, bekommt und beantwortet elf Fragen und nominiert wiederum elf Blogger, denen man elf neue Fragen stellt.

Aber nun genug der Vorrede: elf Fragen, elf Antworten.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Unberechtigte Reklamationen sind Kundenwünsche frei Haus


Auch wenn zwischen Wollen, Können und Tun mitunter noch Welten liegen: Den meisten Unternehmen ist klar, wie sie mit reklamierenden Kunden umzugehen haben. Da wird um Entschuldigung gebeten, ersetzt, nachgebessert, Kulanz und Wiedergutmachung gewährt ‒ wenn es sich um eine berechtigte Reklamation handelt. Und bei den unberechtigten? Da schalten Unternehmen gern auf stereotypes Abwehrverhalten. Richtig? Niemals!