Verhandlungstipp 12: Quid pro quo

Natürlich braucht es in einer Verhandlung auch ein gesundes Maß an Verhandlungsstärke. Wenn Sie von keiner Ihrer Forderungen abrücken wollen (oder können), sparen Sie sich und Ihrem Verhandlungspartner die Zeit. Verhandeln hat nur dann Erfolg und führt zu einer Einigung, wenn es Verhandlungsmasse gibt.

Das heißt jedoch nicht, dass Sie Ihrem Gegenüber die Zugeständnisse hinterherwerfen. Im Gegenteil: Lassen Sie Ihren Verhandlungspartner um Zugeständnisse kämpfen und machen eigene Zugeständnisse möglichst spät. Um den Wert der eigenen Zugeständnisse deutlich zu machen, wiederholen Sie Ihre Ausgangsposition mehrmals: Sie her, soweit bin ich Dir schon entgegengekommen. Dann nutzen Sie die Chance, und verhandeln Sie für eigene Zugeständnisse mindestens gleichwertige Zugeständnisse der Gegenseite. Keine Leistung ohne Gegenleistung.

Alle Optionen halten Sie sich insbesondere bei bedeutenden Zugeständnissen offen, wenn Sie diese nur unter Vorbehalt geben. Der Gegenseite ein bedeutendes und weitreichendes Zugeständnis unter Vorbehalt zu geben, kann außerdem in eine stagnierende Verhandlung wieder Leben und Bewegung bringen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen