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Drei Tipps, wie Sie Ihre Visitenkarte noch besser nutzen können

In meinem letzten Blog-Beitrag haben Sie erfahren, "Wie Sie in Ihrer Kommunikation immer gute (Visiten-)Karten haben" und was eine gute Visitenkarte ausmacht: Größe, Grammatur, Gestaltung, Inhalt, Aufbewahrung … soweit so gut. Die beste Visitenkarte nützt jedoch nichts, wenn Sie sie nur mit sich herumtragen. Ihre Visitenkarte ist erst dann etwas wert, wenn sie jemand anderes besitzt. Wie Sie Ihre Visitenkarte noch besser nutzen und was genau Sie tun können, das erfahren Sie heute.


Tipp 1: Ihre Visitenkarte als Kurzbrief
Wenn Sie einen Geschäftspartner, Kunden oder Wunschkunden trotz eines vereinbarten Termins oder bei einem unangekündigten Besuch in seinen Geschäftsräumen nicht antreffen, fragt die höfliche Assistentin (oder der Assistent): „Darf ich Herrn/Frau … etwas ausrichten?“ Versuchen Sie es dann einfach mal mit „Ja, gern. Wenn Sie ihm/ihr bitte das geben würden …“ dann nehmen Sie eine Ihrer Visitenkarten, schreiben auf die Vorderseite

Herrn Müller
b. w.
Viele Grüße


sowie auf die hoffentlich weiße Rückseite etwas wie

Guten Tag Herr Müller,
mir ist eine Lösung für Ihr Problem eingefallen(*).
Ich rufe Sie am Mittwoch um 10 Uhr an!


* je nachdem natürlich, was Sie für den Gesprächspartner hatten (eine interessante Neuigkeit, ein tolles neues Produkt …)

Tipp 2: Ihre Visitenkarte noch persönlicher
Wenn Sie einen guten Kunden gewonnen haben und Sie Ihre Visitenkarte (und Ihre Kundenbeziehung) noch etwas persönlicher gestalten wollen, tun Sie einfach folgendes: Nachdem Sie Ihrem Gegenüber die Visitenkarte überreicht haben fragen Sie Ihn: „Kann ich meine Visitenkarte kurz noch einmal zurück bekommen?“ Wenn Sie sie bekommen haben, notieren Sie Ihre (private) Handy-Nummer und sagen Ihrem Kunden: „Wann immer Sie in Bezug auf unser Produkt oder unsere Dienstleistung Hilfe benötigen, rufen Sie mich unter dieser Nummer an.“ Dann geben Sie ihm Ihre Karte zurück. (gesehen bei Trainer Martin Limbeck)

Tipp 3: Ihre Visitenkarte geschickt geschickt
Sicher kennen Sie diese Netzwerktreffen, von denen Sie immer mit einem dicken Stapel Visitenkarten nach Hause gehen. Und, was machen Sie am nächsten Morgen damit? … Denken Sie, dass es den anderen anders geht? Bei der nächsten Veranstaltung verteilen Sie nicht großzügig, damit Sie nicht auf dem großen Stapel landen. Stattdessen schreiben Sie den Gesprächspartnern, die Ihnen wichtig sind, ein/zwei Tage später einen netten Brief. Verweisen Sie auf Ihr interessantes Gespräch und den informativen Austausch und darauf, dass Sie leider versäumt hatten, Ihre Visitenkarte zu übergeben. Das holen Sie auf diesem Weg gern nach und legen Ihre Karte bei (in einer selbstklebenden Visitenkartentasche natürlich, nicht angeheftet). So fallen Sie (und fällt Ihre Visitenkarte) auf und Sie haben gegenüber allen anderen gleich noch einen Vorteil: einen Kontakt mehr.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren.

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