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Was nichts kostet, taugt auch nichts ...

... sagt der Volksmund. Sehe ich nicht so. Denn egal, was ich geschenkt bekomme (oder schenke): irgendjemand kostet es immer irgendwas. Was mir hingegen besser gefällt: Was nichts wert ist, taugt auch nichts. Denn das beste Geschenk taugt tatsächlich nichts, wenn der Beschenkte dessen Wert – sei er ideell oder materiell – nicht einordnen kann, wenn er es nicht wert-schätzt. Dann ist es, im wahrsten Sinne des Wortes, wert-los. Auch im Geschäftsleben.


Wenn Sie also im Geschäftsleben etwas zu verschenken haben, machen Sie immer dessen Wert deutlich. Ist es ein überwiegend ideeller Wert, überzeugen Sie am ehesten durch Treffsicherheit. Zeigen Sie Ihrem gegenüber, dass Sie sich mit ihm, seiner Branche, seinen Hobbys ... beschäftigt haben. Da kann selbst ein materiell geringwertiges Geschenk für positive Überraschungen sorgen – wenn Sie kreativ sind und Augen und Ohren offen halten.

Ein paar Beispiele:
  • Ihr Geschäftspartner ist begeisterter Golfer – das ist zwar nicht Ihr Hobby, trotzdem haben Sie noch einen dieser seltenen Golfbälle (mit Logoaufdruck, vom letzten Benefizturnier) zu hause liegen. Er wird sich darüber freuen.
  • Mit einem Kunden haben Sie sich kürzlich intensiv über ein bestimmtes Thema unterhalten – und jetzt ist eine große Reportage darüber in der Zeitung. Kenntlich machen und mit ein paar freundlichen Zeilen heute noch in die Post geben. Kommt garantiert gut an.
  • Ihr Kunde hat Geburtstag - eine handgeschriebene, persönliche Geburtstagskarte. Wirkt in Zeiten von E-Mail und SMS Wunder ...

Aber auch wenn es sich um Zugeständnisse, Nachlässe oder Zugaben (also eher materielle Werte) handelt, soll Ihr Kunde erfahren, was Sie investieren.

Zeigen Sie ihm im Angebot, in der Auftragsbestätigung und in der Rechnung: Schau her, das ist die Leistung, das ist sie wert, das würde sie kosten … und das berechnen wir: 0,00 EUR.

So könnte das aussehen:


Dann kann Ihr Kunde Ihre Leistung auch wert-schätzen – denn:

Was etwas wert ist, das taugt auch was!

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