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Alle Jahre wieder - Zehn Tipps für Ihre Weihnachtspost

Alle Jahre wieder steht man vor den gleichen Fragen: Soll ich meinen Geschäftsfreunden und Kunden Weihnachtskarten schicken oder doch lieber eine E-Mail? Und mit welchem Text - dem vom letzten Jahr? Geschenke oder nicht? Statt Geschenke lieber eine Spende? Und wann schicke ich meine Weihnachtspost ab? Fragen über Fragen ... auf die Sie hier die Antworten finden: Zehn Tipps für Ihre Weihnachtspost.


Tipp 1: Persönlich ist besser

Je persönlicher Sie Ihre Weihnachtspost gestalten, desto besser kommt sie beim Empfänger an. So bringen Sie Wertschätzung zum Ausdruck.

Tipp 2: E-Mail? Bitte: NiE-Mail!
Wenn schon Weihnachtspost, dann richtig. Bitte keine E-Mails, weder einzeln noch als Sammelversand.

Tipp 3: Karte oder Brief
Karte. Oder Brief. Je nachdem. Eine vorgedruckte Karte eignet sich gut für eine größere Anzahl von Empfängern. Ausgewählten Kunden oder Geschäftspartnern können Sie mit einem individuellen Brief besondere Wertschätzung entgegenbringen.

Tipp 4: Bleiben Sie sich treu
Text und Motiv - betont konservativ oder mal locker bis witzig? Beides geht (sofern Sie letzteres nicht übertreiben). Wichtig: Wie haben Sie bisher mit dem Empfänger kommuniziert, wie kennt man Sie? Ihre Weihnachtspost sollte vor diesem Hintergrund nicht aus dem Rahmen fallen. Aber bitte nicht das gleiche wie letztes Jahr ...

Tipp 5: Machen Sie Eindruck
Den macht Ihnen gern Ihre Druckerei. In Ihre Karte. Dazu noch ein paar persönliche Zeilen, mindestens aber die handschriftliche Unterschrift. Wenn Ihnen selbst das zu viel ist: Eine Unterschrift können Sie scannen und ebenfalls eindrucken lassen. Aber bitte in blau - Geiz ist hier fehl am Platz.

Tipp 6: Adressieren Sie persönlich

Frohe Weihnachten wünschen Sie natürlich persönlich - denn Weihnachten ist ein Fest für Menschen, nicht für Unternehmen, Abteilungen, Teams ... Die persönliche Anrede, mindestens aber die persönliche Adressierung ist ein absolutes Muss.

Tipp 7: Verpackung ist alles

Ein Geschenk ist schön, ansprechend eingepackt ist es noch schöner. Das gilt auch für die Weihnachtspost. Nehmen Sie ein besonderes Kuvert, handschriftliche Adresse, Briefmarke. Adresse direkt auf den Umschlag drucken ist gerade noch so erlaubt. Finger weg von Fensterbrief, Adressaufkleber und Frankiermaschine.

Tipp 8: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
Die Betonung liegt auf kleine. Nicht übertreiben. Wenn überhaupt schenken dann passend und möglichst individuell statt teuer und protzig. Eine "kleine Aufmerksamkeit" wäre wohl die treffendste Beschreibung.

Tipp 9: Eine Frage des Timings
Bisher alles richtig gemacht? Dann müssen Sie Ihre Post nur noch rechtzeitig abschicken. Berücksichtigen Sie etwas längere Postlaufzeiten, Betriebsruhe und möglicherweise Urlaub des Empfängers. Eine Woche früher ist besser als Weihnachtsgrüße im Januar. Wenn Sie Ihre Post (national) in der ersten bis zweiten Dezemberwoche abschicken, sind Sie auf der sicheren Seite.

Tipp 10: Weihnachtspost ist Weihnachtspost
... und kein Werbebrief: Sonderangebote, Geschenkrabatte oder etwas anderes, was mit Bewerbung oder Vertrieb Ihrer Angebote zu tun hat, hat in der Weihnachtspost nichts verloren. Wünschen Sie frohe Weihnachten oder verkaufen Sie - aber bitte nicht beides zusammen.

Noch eine Bitte: Wenn Sie für einen guten Zweck spenden wollen, ist das Ihre Entscheidung und völlig in Ordnung. Allerdings müssen Sie Ihrem Kunden nicht noch sagen, dass er deswegen nichts bekommt. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Warum nicht? Das können Sie hier lesen ...


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