Von Problemen umzingelt

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Ich mag diese Polit-Talkshows. Da kann ich jede Menge lernen über Mimik, Gestik, Rhetorik. Ich kann meine Sinne für die kleinen, versteckten Signale der Körpersprache schärfen. So auch gestern bei Maybrit Illner, die mit ihren Gästen über das Thema "Wer macht noch Politik fürs Volk?" diskutierte. Inhalt? Ach so, ja, im großen und ganzen das übliche "Sie haben …", "Nein, wir …", "Aber wenn Sie damals nicht …", "Sie waren es doch, die …"

Bitte: Erst die Pflicht, dann die Kür!

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Erfolgreich zu sein ist so einfach: "Übertreffen Sie die Erwartungen Ihrer Kunden!" "Begeistern Sie Interessenten!" "Sie müssen Ihre Kunden immer wieder überraschen." Und dann?

Wie lange halten Sie das durch, die Erwartungen Ihrer Kunden ständig zu übertreffen? Wie viel Überraschungen können Sie sich leisten? Wie lange wird es dauern, bis Ihre Kreativität hinsichtlich begeisternder Ideen erschöpft ist? Und was passiert derweil mit dem normalen Geschäft? Mit brillanten Aktionen lassen sich kurzfristig neue Kunden gewinnen. Der dreifache Rittberger, das ist die Kür. Erwartungen zu erfüllen, ist das beste Mittel zur Kundenbindung. Sicher auf zwei Kufen stehen, das ist die Pflicht.

Machen Sie es doch mal AAAA

Über Zu viel digitale Schokolade schreibt PR-Doktor Kerstin Hofmann in Ihrem Blog. Geschenke, Geschenke, Geschenke, Advents-Newsletter und weihnachtliche Sonder(über)angebote wohin das Auge blickt.

Das Problem:




Die Lösung:

CRM? Beginnt im Kopf!

"Herr Stein, wir brauchen dringend ein CRM. Können Sie uns da was empfehlen?", fragte neulich ein Kunde. "Was tun Sie denn bis jetzt und was wollen Sie tun?", fragte ich zurück. Die Antwort überraschte mich nicht: Man hätte nur eine zentrale Rechnungslegung und bräuchte jetzt etwas, mit dem man alle Kunden- und Auftragsdaten erfassen, zentral speichern und zur Verfügung stellen könne. Nun bin ich zwar kein Gegner eines softwareunterstützten Kundenbeziehungsmanagements. Die Software hat mit CRM oder Kundenpflege allerdings etwa so viel zu tun wie die Straße mit dem Können eines Autofahrers: nicht allzu viel.

Ärgern Sie sich nicht. Freuen Sie sich lieber!

Dieser Blogbeitrag heute war nicht geplant. Im Gegenteil: Eigentlich hätte ich gar keine Zeit dafür gehabt. Und nun? Ja, nun habe ich Sie doch. Und zwar geschenkt bekommen! Ja, Sie lesen richtig: Ich habe Zeit geschenkt bekommen. Jetzt fragen Sie sich sicher, wie das geht. Also …

Gibt Impulse: Verkaufen ‒ (K)Eine Kunst!

Nach fast vier Jahren inhaltlich komplett überarbeitet und ein neues Outfit verpasst: Mein Impulsvortrag "Verkaufen ‒ (K)Eine Kunst!" ist jetzt wieder einsatzbereit. Premiere hat der "Neue" in knapp zwei Wochen. Einen Einblick in ein paar ausgewählte Folien gibt's heute schon hier. So richtig komplett, live und in Farbe natürlich nur mit mir.
Interesse? Dann rufen Sie mich an. Jetzt: 0171 7563465.



Das letzte große Geheimnis um Social Media

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Neue Facebook-Fans meines Blogs bekommen zeitnah Post(*) von mir. Wenn es möglich ist und ich es für sinnvoll erachte (das tue ich nicht, wenn ich am Profil den Wunsch nach Anonymität erkenne), schreibe ich einen persönlichen Dreizeiler. Per Nachricht danke ich fürs "gefällt mir" und heiße den neuen Fan herzlich in der Fangemeinde willkommen. Das Feedback, was ich darauf bekomme, ähnelt sich: "Das ist aber eine nette Überraschung", "Vielen Dank für die freundliche Begrüßung - das hat noch nie jemand gemacht". Das lässt für mich nur einen Schluss zu: Es existiert scheinbar noch, das letzte große Geheimnis um Social Media.

Manchmal fühle ich mich wie ein Hofnarr …


Ja, wie ein Hofnarr. Bei meinen Auftraggebern und für meine Trainings-Teilnehmer spiele ich nur eine temporäre Nebenrolle. Dabei sehe ich mir gegenüber oft eine sehr hohe Erwartungshaltung und ‒ wie sollte es anders sein ‒ auch die Frage nach einem entsprechenden Unterhaltungswert steht im Raum. Einem Hofnarr muss es seinerzeit wohl ähnlich gegangen sein: komm her, unterhalte uns, geh wieder. Kleiner Unterschied: Beim Trainer hätten wir dazu gern noch Erfolg und Nachhaltigkeit.

Was lernt ein Trainer, wenn er Schüler ist?

Eine anstrengende Woche habe ich da hinter mir. Aber nicht als Trainer, sondern als Schüler war mein Engagement diesmal gefragt. Was lernt ein Trainer, wenn er Schüler ist? Zum einen ist es Fachwissen aus meinem Tätigkeitsfeld Verhandeln, Verkaufen und Kommunikation. Zum anderen steht die Festigung und Erweiterung des methodischen Repertoires auf dem Lehrplan. Diesmal allerdings keines von beiden (dachte ich zumindest), denn mein Weg führte mich zur Shotokan Karate Akademie ins Bundesleistungszentrum Karate zu Shihan Günter Mohr (7. Dan) …

DAS Erfolgsrezept? Schwanenmeister weiß Bescheid!

Sind wir nicht alle irgendwie auf der Suche dem Erfolgsrezept schlechthin? Nein, natürlich nicht. Oder? Naja, ein bisschen. Also ich für meinen Teil hab's jetzt gefunden. Wo? Im Fernsehen! Ja, Sie lesen richtig: im Fernsehen. Und zwar auf 3sat (ja, klar, wenn schon TV, dann wenigstens was mit Anspruch). Aber nicht in einer tiefgründigen Reportage oder einem anspruchsvollen Interview. Nein, in einem ziemlich skurrilen Kammerspielfilm (und wenn Sie das Erfolgsrezept interessiert, müssen Sie jetzt bis zum Ende lesen … oder einfach runterscrollen).

Vorsicht, ich bin ein Nachfrager

Die Sammler haben ihre Arbeit automatisiert ‒ fast täglich trudeln auf meinem Xing-Profil Kontakt-Anfragen ein. Ich bin wirklich höflich und beantworte (bis jetzt) jede. Die Kommunikationsbereitschaft geht dann bei den Textbaustein-Kontaktanfragen oft praktisch über Nacht auf Null zurück, wenn ich bei den wildfremden Personen nachfrage: "Wie sind Sie denn auf mich aufmerksam geworden?" "Welcher Teil meines Profils ist für Sie so interessant, dass Sie mich in Ihr Netzwerk aufnehmen möchten?" "Wo sehen Sie konkret mögliche Synergien?"

Eine kleine Bitte: Bevor Sie mir eine Kontaktanfrage stellen, lesen Sie sich meinen Xing-Kontaktguide* durch. Wenn Sie dann der Meinung sind, dass wir uns unbedingt "verxingen" sollten (siehe Punkt 1), freue ich mich auf Ihre Kontaktanfrage. Würden aktuell nur Kontaktgründe aus Punkt 2 in Frage kommen, sehen Sie bitte von einer Kontaktanfrage ab und nutzen die Möglichkeiten aus Punkt 3, wenn Sie meinen öffentlichen Aktualisierungen folgen möchten.

Hurra, eine Reklamation!

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Unter dem Titel "Vorsicht: Aggressiver Kunde!" ging es gestern an dieser Stelle um das Konfliktpotenzial, das in Reklamationen steckt und um drei häufige Fehler im Umgang mit reklamierenden Kunden. Um nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben, zeige ich heute, wie Sie diese kritischen Punkte besser meistern und den Reklamationsprozess zu einem Kundenbindungsinstrument machen.

Fehler 1: Zu schnelle Versachlichung
Statt auf die Beziehungsebene einzugehen und die Verärgerung des Kunden zur Kenntnis zu nehmen, wird möglichst ohne Umwege auf die sachliche Lösung des Problems gelenkt.

Vorsicht: Aggressiver Kunde!

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Er wäre beinahe an mir vorbei gegangen, der "Kunden-Konfliktmonitor 2012 ‒ Empirische Untersuchung zur Aggressivität und Gewalt in der Kundenbeziehung", der in diesem Jahr  bereits zum dritten Mal von einer Projektgruppe der Hochschule Darmstadt durchgeführt wurde. Aber ich will "up to date" bleiben und stieß im Rahmen meiner Recherche auf einen alarmierenden Bericht auf tagesschau.de.

"Die Aggressivität im Kundenkontakt nimmt zu. Das ist das Ergebnis der bundesweit einmaligen Studie ...",  heißt es da in Bezug zu genannter Untersuchung. Und weiter: "Besonders betroffen seien die Servicebereiche. Immer mehr Firmen erwägen deshalb, die Kundenkontakte einzuschränken." Ja, das Leben könnte so schön sein. Ohne die Kunden, versteht sich. Ich kann's kaum glauben und schaue mir die Studie im Detail an.

Stimmt, Herr Koch!



Gesehen an der Mensa Süd im Innenhof der Humboldt-Universität zu Berlin (20 Jahre nachdem ich die Alma Mater Berolinensis verlassen habe).

Wenn der Coach mal auf die Couch muss

Sie haben es sicher bemerkt: Hier im Blog herrschte drei Wochen lang "Funkstille". Es war einfach nötig. Drei Wochen lang nur das Nötigste, das Wichtigste, erledigen. Alles andere muss jetzt warten. Abschalten ist angesagt. Am Ende musste es dann aber doch noch sein: Es gibt Situationen, da muss eben auch ein Coach mal auf die Couch …

Spiel oder nicht Spiel, das ist hier die Frage

... hatte ich mich vor ein paar Wochen nach der im Fachmagazin Training aktuell veröffentlichten Trainingsspitze "Ich bin der Klaus" in meinem Blog gefragt und in einem Post meinen sprichwörtlichen Senf zum Thema dazugegeben. Nun findet das im Print gestartete Thema nach offensichtlich allerlei Reaktion im Web seinen Weg zurück in die Printversion des Magazins. Auch mein Beitrag ist dort als Leserbrief veröffentlicht. Vielen Dank dafür an Training aktuell!

Der Kunde ist der wahre Chef


"Ein Kunde ist die jeweils wichtigste Person in dem Betrieb. Er ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihm. Er bedeutet keine Unterbrechung in unserer Arbeit, sondern ist ihr Inhalt. Er ist kein Außenseiter unseres Geschäfts, er ist ein Teil von ihm. Er ist niemand, mit dem man sich streitet. Denn niemand wird jemals einen Streit mit einem Kunden gewinnen. Ein Kunde ist eine Person, die uns ihre Wünsche mitteilt. Unsere Aufgabe ist es, diese zu seiner Zufriedenheit auszuführen."

Hans-Heinrich Path im Kloster Eismar, ca. 12. Jahrhundert

Tolles Zitat, oder?

Gedanken? Lesen!

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"Herr Stein, wie soll das eigentlich funktionieren mit dem Gedankenlesen?", wollte kürzlich ein Seminarteilnehmer von mir wissen. Die Frage passte zum Seminar-Thema "Kommunikation" und dank der konzentrierten Arbeit der Teilnehmer lagen wir gut in der Zeit. Die Pflicht würden wir ein wenig eher abschließen als geplant und so hatten wir am Ende eine gute Stunde Zeit für die Kür. "Haben denn alle Interesse an einem kleinen Exkurs in die Welt des Gedankenlesens?", fragte ich. Ja, hatten sie …

Verdammt gute Karten …

 … habe ich da wieder bekommen. Und diesmal habe ich mich für etwas ganz Exklusives entschieden: Mohawk Superfine, dreilagig mit einer schmalen Lage farbigem Papier in der Mitte.

Den Praxistest hat sie auch schon mit Bravour bestanden.

Prädikat: Auffallend anders, besonders wertvoll.


5-72-21-1 ‒ Vier Zahlen zur Veränderung

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5-72-21-1 ‒ was bedeuten diese vier Zahlen? Dauert jede Veränderung immer 5 Jahre, 72 Tage, 21 Stunden und eine Minute? Oder sind die Zahlen ein geheimer Code für das Patentrezept, mit dem jede Veränderung garantiert gelingt? Ersteres wäre fatal. Letzteres wäre zwar praktisch ‒ vor allem, wenn ich das Rezept hätte ‒ stimmt aber auch nicht. Mit dem Ablauf von Veränderungsprozessen haben jedoch alle vier Zahlen tatsächlich etwas zu tun. Aber was?

Big Five: Zum Führungskräfte-Workshop nach Afrika?

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Was haben Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard mit Personalentwicklung zu tun? Auf den ersten Blick: Nichts. Andere Tiere fallen mir da eher ein: Es soll in manchen Unternehmen Mitarbeiter geben, die am liebsten "mit den Wölfen heulen". Und auf dem einen oder anderen Meeting scheinen sich einige wie unsere nächsten tierischen Verwandten zu verhalten: Sie suchen gegenseitig die Läuse im Pelz. Aber, um zum Anfang zurückzukommen: Vielleicht gibt es ja neuerdings einen Safari-Workshop für Führungskräfte …

Die zehn größten Irrtümer im Vertrieb

Immer wieder höre und lese ich Glaubenssätze, die selbst von gestandenen Vertrieblern gebetsmühlenartig wiederholt werden. Letzteres macht sie deshalb zwar noch nicht zur uneingeschränkten Wahrheit. Dennoch: Einige Irrtümer scheinen sich besonders hartnäckig zu halten und werden von Vertrieblergeneration zu Vertrieblergeneration weitergegeben ...

Ich bin der Klaus

Mit "Ich bin der Klaus" brachte Autor Torsten Seelbach den Ball ins Spiel. Die Rednermacherin Judith Thorma fing ihn gekonnt auf und spielte ihn mit dem Hashtag #Kampf_den_themenfremden_Kennlernspielchen  zurück an @Trainingaktuell. "Spiel oder nicht Spiel, das ist hier die Frage" möchte ich da fast sagen …

Genau: Spiel oder nicht Spiel? Die Frage stelle ich mir bei jeder Trainingskonzeption neu. Sie zu beantworten, dabei helfen mir drei einfache Fragen:

Mehr verkaufen ‒ aber wie?

Beim Schmökern entdeckt: "Streng genommen gibt es für einen geschickten Verkäufer mit einer verkäuflichen Ware nur zwei Möglichkeiten, den Umsatz zu erhöhen: Mehr neue Kunden bearbeiten oder vorhandene Kunden häufiger besuchen und zum Kauf bewegen."

Heinz M. Goldmann

Immer noch ein Klassiker und
Pflichtliteratur für jeden Verkäufer:

Heinz M. Goldmann: Wie man Kunden gewinnt
Das weltweit erfolgreichste Leitbuch moderner Verkaufspraxis.


Sieben Fragen, die Sie einem Trainer stellen sollten

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Sieben Fragen, die Sie sich vor der Trainersuche stellen sollten kennen Sie schon.  Nun wissen Sie, wo Sie gerade stehen, wohin Sie wollen und wer mit auf die Reise gehen soll. Und Sie können möglichen Anbietern schon eine ganze Menge Informationen geben. Aber wie unter den verschiedenen Trainern den passenden finden? Dabei helfen Ihnen ...

Kommunikation ist, was der Empfänger aus der Botschaft macht


Man lernt nie aus. Auch (oder gerade) als Trainer und Coach nicht. Weiterbildung kann nicht nur nicht schaden, sie ist eine Grundlage für Weiterentwicklung und neue Einsichten. Also heißt es auch 2012: Sich selbst die Zeit nehmen, "auf den Hosenboden setzen" und dazulernen. Aber was? Nachdem ich mich im letzten Jahr intensiv mit nonverbaler Kommunikation beschäftigt habe, greife ich nun ein Thema auf, das ich vor ein paar Jahren schon einmal im Fokus hatte: Persönlichkeitsmodelle.

Sieben Fragen, die Sie sich vor der Trainersuche stellen sollten

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"Wir müssen mal wieder ein Verkaufstraining machen", ist der Vertriebsleiter überzeugt und macht sich auf die Suche nach einem geeigneten Trainer. Kann ja so schwer nicht sein: der Markt ist voll und dank Google sind schnell ein paar Kandidaten gefunden, die den Job sicher übernehmen könnten. Welchen Job eigentlich? Welcher Trainer ist der richtige? Und was kostet das? Ganz klar, jetzt müssen Angebote her ...

Wann entscheidet sich die Preisfrage? Vor der Preisfrage.


Bis hierher ist alles gut gegangen. Und jetzt? Jetzt wird sich zeigen, ob aus der Preisfrage des potenziellen Kunden eine Preisdiskussion wird. Das hängt nicht zuletzt vom Verkäufer ab. Denn: Spätestens in der Preisverhandlung rächt sich jede Nachlässigkeit im Verkaufsgespräch.

Auf Motivsuche: Fragen kostet nichts, hilft aber


Die motivorientierte Nutzenargumentation gehört zum Handwerkszeug eines jeden Verkäufers. Sie sollte gelegentlich aufgefrischt und wieder in Erinnerung gerufen werden. Wenn das geschieht, zum Beispiel im Rahmen eines Verkaufstrainings, erarbeiten die Teilnehmer in kurzer Zeit zahlreiche Argumentationen für ihre Produkte und Dienstleistungen. Zügig sind die wesentlichen Produktmerkmale aufgelistet, ist ein Kundennutzen formuliert und dem entsprechenden Kaufmotiv zugeordnet. In der Praxis wird nun entscheidend sein, ob Sie die Kaufmotive Ihres Kunden erkennen. Aber wie geht das?

Bin ich jetzt berühmt?

"Ich blogge, also bin ich. Wie man durch Social Media reich, berühmt und glücklich wird" hat Richard Gutjahr an der Uni Passau in einem unterhaltsamen und informativen Vortrag erläutert. "Das will ich auch", dachte ich mir und habe mich an die Arbeit gemacht. Glücklich? Bin ich schon. Reich? Eine Frage der Definition. Berühmt? Vielleicht wenigstens ein kleines bisschen.

So geht's nicht: Fünf typische Verhandlungsfehler

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Kurz und knapp: ziellos, planlos, kompromisslos, emotionslos, respektlos. Fünf typische Verhandlungsfehler und wie Sie es besser machen ...

Schulung, Training, Workshop, Coaching: Was ist was … und wofür?


Das Angebot an Möglichkeiten der Personalentwicklung ist breit gefächert, fast unüberschaubar. Gut, wer da noch durchblickt und weiß, was er will und braucht. Dass das mittlerweile nicht mehr ganz so einfach ist, merkt man schon an der Bezeichnung zahlreicher Veranstaltungen: Schulung, Training, Seminar, Workshop, Coaching … was ist was? Und was das Richtige für Sie? (M)Eine Begriffsklärung:

Mein Seminar-ABC: Von A(nalogie) bis Z(iel)


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Die Blog-Parade, auf die ich vor kurzem in Twitter aufmerksam geworden bin, liegt nun schon eine Weile zurück. Die Idee gefiel mir aber so gut, dass ich mich trotzdem durchgeklickt habe. Da fand ich unter anderem ein Selbstmarketing-ABC, ein Rhetorik-ABC und noch einige andere ABCs. Und weil einer guten Idee bekanntlich egal ist, wer sie hat (und wer sie aufgreift), habe ich mir gedacht: ran an mein Seminar-ABC. Gesagt, gesammelt, getan ...

Lust auf Veränderung? Wann, wenn nicht jetzt!


Der Erfolg von Seminaren steht und fällt mit der Bereitschaft, das eigene Verhalten zu (ver-)ändern. Manche glauben, dass sei ganz leicht. Andere, dass sei schwierig. Recht haben beide. Es ist schwierig, sich von alten Gewohnheiten zu verabschieden und neues auszuprobieren. Aber es geht. Dass Hans nimmermehr lernt, was Hänschen nicht gelernt hat, ist schlichtweg ein Lernmythos. Lernen und Veränderung funktioniert auch bei Erwachsenen.

Also, wenn Sie Lust haben auf Veränderung, dann ...

Jetzt nur noch mit Stempel: Fairpreisgarantie!

So, nun ist für das angefragte Verkaufstraining alles durchkalkuliert und im Angebot übersichtlich aufgelistet: Vor-Ort-Interviews zur Bedarfserfassung, Honorar für Trainingstage, Trainingsmaterial, gedruckte Handouts für alle Teilnehmer, Reise- und Übernachtungskosten. Ich bin gespannt, was der Interessent zu meinem Angebot sagen wird. Und überrascht, als ich das ein paar Tage später erfahre ...

Der Trainer: Die Rampensau im Rampenlicht?


Es ist erst ein paar Tage her, dass ich das Interview mit Sabine Prohaska in der Karrierebibel las. Einmal, dann noch einmal. Alles stimmig und gut auf den Punkt gebracht. Nur an einer Aussage bleibe ich immer wieder hängen: "Zudem sollte jeder Trainer eine kleine Rampensau sein. Denn sein Platz im Seminar ist vorne – im Rampenlicht. Zugleich darf er aber nicht zu selbstverliebt sein. Ihm muss stets bewusst sein: Es geht nicht um meine Entwicklung, sondern um die der Teilnehmer. Also muss er sich bei Bedarf auch zurücknehmen können.", antwortet Sabine Prohaska auf eine Frage. Der Trainer eine Rampensau im Rampenlicht? Einspruch!

(Nicht) nur für die Haare?

Nun ist es amtlich: Der frühere Radprofi Jan Ullrich wurde vom Internationalen Sportgericht CAS wegen Dopings schuldig gesprochen. Macht aber nichts, denn den nächsten Job hat er schon in der Tasche. Ullrich wird künftig als (Marken-)Botschafter für "Alpecin" und den Alpecin Cycling Day an den Start gehen, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung des Unternehmens Dr. Kurt Wolff. Dass es gerade die Marke ist, die mit dem Slogan "Doping für die Haare" wirbt, sorgt für allgemeines Schmunzeln und verlangt nach einer Erklärung. Jedwede Verbindung zwischen dem Markenslogan und der (Anmerkung des Autors: un-)sportlichen Vergangenheit des Ex-Profis kommentiert Wolff-Geschäftsführer Eduard Dörrenberg kurz und knapp: "Reiner Quatsch."

Wie kann man auch nur auf so eine Idee kommen, beides in Verbindung zu bringen? Naja, vielleicht deshalb, weil Alpecin irgendwann selbst angefangen hat, damit zu spielen:

Rechtschreibung ist Freeware, kein Open Source

"Nach eienr Stidue der Cmabridge Uinverstiaet, ist es eagl in wlehcer Reiehnfogle die Bchustebaen in Woeretrn vokrmomen. Es ist nur withcig, dsas der ertse und lettze Bchusatbe an der ricthgien Stlele snid. Der Rset knan total falcsh sein und man knan es onhe Porbelme leesn. Das ist, wiel das mneschilche Geihrn nciht jeden Bchustbaen liset sodnern das Wrot als gaznes."

Dieser kleine Textabschnitt geistert in verschiedenen Variationen nun schon seit Jahren durch Seminare, Trainings und erreicht über soziale Netzwerke und Mailverteiler täglich neue Leser. Ist das tatsächlich so, dass die Reihenfolge der Buchstaben egal ist?

Ich bin ich und Du bist Du ...

Auf meiner persönlichen Tatort-Rangliste landet das Wiener Ermittler-Duo Moritz Eisner und Bibi Fellner nicht unbedingt auf den vorderen Plätzen. Was am gestrigen Abend mit "Kein Entkommen" geboten wurde, war jedoch überzeugend, politisch brisant und spannend bis zur letzten Minute - bei offenem Ende ...

Und ich bekomme den Vierzeiler (aus einem Gedicht von Irmela Brender) nicht mehr aus dem Kopf, mit dem Fellner das Wortgefecht zwischen Eisner und der Interpol-Agentin Schiemer kommentiert:

Hilfe, der Kunde reklamiert!

Zugegeben: Es ist keine angenehme Situation, wenn ein Kunde reklamiert. Schließlich ist da jemand mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung nicht zufrieden und bringt das entsprechend zum Ausdruck. Mit den folgenden sechs Tipps für bessere Reklamationsgespräche können Sie Kundenbeschwerden künftig etwas gelassener angehen und positiv zum Abschluss bringen.

Vier Trends in der Krisen-Kommunikation 2.0

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Kleinste, kleine, mittelgroße und große Ungereimtheiten und Affären in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zeigen es deutlich: Das Web 2.0 mit seinen sozialen Netzwerken, Blogs, Shitstorms, mit seinen extrem schnellen und noch dazu direkten Informations- und Reaktionswegen erfordert eine völlig neue Qualität der Krisen-Kommunikation. Ein Patentrezept scheint es noch nicht zu geben, die öffentlichkeitswirksamen Fälle der letzten Monate lassen allerdings Trends in der Krisen-Kommunikation 2.0 erkennen. Hier meine vier nicht ganz ernst gemeinten Favoriten:

Kämpfen Sie noch oder trauern Sie schon?

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Was machen Ihre guten Vorsätze? Umgesetzt und übern Berg, kämpfen Sie noch oder haben Sie sie schon in aller Form "beerdigt" und sind gerade in der "Trauerphase"? Für den ersten Fall gratuliere ich. Für den zweiten: Halten Sie durch! Und für den dritten: Macht nichts. Nach dem guten Vorsatz ist vor dem guten Vorsatz. Übrigens brauchen gute Vorsätze und Ziele nicht unbedingt ein neues Jahr ... also, los geht's ...