Dienstag, 24. Juli 2012

Gedanken? Lesen!

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"Herr Stein, wie soll das eigentlich funktionieren mit dem Gedankenlesen?", wollte kürzlich ein Seminarteilnehmer von mir wissen. Die Frage passte zum Seminar-Thema "Kommunikation" und dank der konzentrierten Arbeit der Teilnehmer lagen wir gut in der Zeit. Die Pflicht würden wir ein wenig eher abschließen als geplant und so hatten wir am Ende eine gute Stunde Zeit für die Kür. "Haben denn alle Interesse an einem kleinen Exkurs in die Welt des Gedankenlesens?", fragte ich. Ja, hatten sie …


Zugegeben, ich erntete ziemlich skeptische Blicke, als ich am Ende des letzten Seminartages mein selbst gebasteltes Pendel aus dem Moderatorenkoffer holte und fragte, wer an solche Methoden wie das Pendeln glaubte. Natürlich: niemand, alles Hokuspokus. Dass ich gerade die lautesten Skeptiker mit einem kleinen Experiment von der Aussagekraft des Pendels überzeugen konnte, überraschte und beeindruckte dann aber doch. Keine Sorge, das Experiment war völlig harmlos, alle haben danach noch miteinander geredet und die Zukunft kann ein Pendel wirklich nicht voraussagen. Zumindest bin ich davon überzeugt, das es das nicht kann. Was es aber kann: Unsere Gedanken in begrenztem Umfang sichtbar machen. Und das hat rein gar nichts mit Esoterik oder Hokuspokus zu tun.

Welche Einblicke Mimik und Gestik in unsere Gedankenwelt gestatten (und welche nicht), erlebten die Teilnehmer anhand einiger Videosequenzen.  Die zeigte ich erst ohne, dann mit entsprechender Erklärung. Am Ende war klar: Wenn man weiß, worauf man achten muss, ist ein klein wenig "Gedankenlesen" gar nicht so schwer. Zum Glück jedoch nur ein klein wenig. Ein paar Geheimnisse bleiben. Und das ist gut so.

Wenn Sie auch in die Welt des Gedankenlesens einsteigen wollen, habe ich hier ein wenig empfehlenswerte Urlaubslektüre für Sie:

Anmerkung zum Schluss: Mit der Urlaubslektüre ist es natürlich nicht getan. Danach hilft nur üben, üben, üben … wie immer ;-) 

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