Donnerstag, 25. Juli 2013

Mehr Wirkung I: Stille

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Wer mit anderen spricht, etwas zu sagen hat, sein Gegenüber überzeugen will, sucht vor allem eines: Wirkung. Besser und souveräner ankommen – wie geht das, ganz konkret? In einer dreiteiligen Blogserie gebe ich Tipps für "Mehr Wirkung".

Mehr Wirkung I: Stille

"Es ist die Stille zwischen den Noten, die die Musik macht", heißt es. Stellen Sie sich eine Oper, ein Konzert ohne die kleinen Sequenzen der Stille vor. Nicht so toll, oder? Und Sie, halten Sie Stille aus, während eines Gesprächs oder als Referent? Oder bahnt sich schon nach den ersten unendlich scheinenden drei Sekunden des Schweigens ein "so …" oder "ähhh, genau …" den Weg durch ihre Lippen und leitet den Folgesatz ein?

Noch mehr Wirkung erreichen Sie, wenn Sie Stille nicht nur aushalten, sondern bewusst einsetzen.

Im Gespräch:
Lassen Sie wichtige Aussagen beim Gegenüber wirken (da haben wir es: wirken), indem Sie schweigen. Das kann ruhig ein paar Sekunden dauern.  Geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Chance, das Erlebte zu verarbeiten, statt ihn verbalem Dauerfeuer auszusetzen.

Als Referent:
Jeder Vortrag beginnt mit Schweigen.  Ihrem Schweigen. Sie sind es nicht, der mit dem Löffel ans Glas schlägt oder anderweitig um Aufmerksamkeit buhlt. Sie kommen, nachdem Sie sich haben ankündigen lassen, sicheren und nicht zu schnellen Schrittes zum Rednerpult, auf die Bühne oder wo sonst sie (für alle gut sichtbar) Ihre Rede halten. Dort stehen Sie und schweigen.  Bis auch der letzte im Publikum gebannt dem Beginn Ihres Vortrags lauscht …

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