Mittwoch, 28. Oktober 2015

Exklusiv, todsicher, tausendfach erprobt: Wie Sie windige Angebote erkennen


Schon wieder eine landet eine dieser "Starten Sie mit meinem Super-Angebot durch und werden Sie im Handumdrehen reich, schön und berühmt"-Aufforderungen zu einem einzigartigen Online-Coaching-Programm in meinem Mailfach. Weniger sind es ja übers Jahr schon nicht geworden. Aber jetzt werden es wieder mehr.

Das möchte ich deutlich sagen: Nicht alle dieser Angebote, die man da im Netz findet, sind nutzlos. Nicht alle Anbieter sind schlecht.

Das aber auch: Mancher verspricht mehr als er halten kann. Und will nur Ihr Bestes: Ihr Geld.

Neun Indizien, an denen Sie windige Angebote erkennen.

Indiz 1:

Das "Erfolg ist planbar"-Prinzip


Das "Erfolg ist planbar"-Prinzip erkennen Sie schon der Betreffzeile der Mail, dem Titel des Programms oder der Headline der Website. In die Grundversion gehören drei Zutaten:
  1. Ein bislang unerreichbares, aber extrem lukratives Ziel
  2. Ein todsicherer, aber (noch) geheimer Plan
  3. Die Erkenntnis, dass mit diesem Plan jeder das Ziel erreichen kann
Einige Beispiele* gefällig?
  • Geheimnis gelüftet: Wie Sie in sieben einfachen Schritten den Weg zur finanziellen Freiheit finden
  • Wie Sie durch positives Denken ein dauerhaft glücklicher Mensch werden
  • Wie Sie automatisch Kunden und Aufträge generieren und warum Sie nie wieder akquirieren müssen
  • Wie Sie in nur drei Wochen eine Fremdsprache lernen
  • Wie Sie sich in sechs Wochen vom Waschbär- zum Waschbrettbauch trainieren
Ziemlich plump? Stimmt. Darauf fällt ja niemand mehr rein. Das haben wohl auch die Anbieter mitbekommen. Die Botschaften werden heute eher unterschwellig transportiert, oft wird auf die direkte Ansprache verzichtet und der Anbieter rückt in den Mittelpunkt. Den Rest erledigt die Fantasie des Empfängers: Was der kann, das kann ich schon lange!
  • Wie ich in nur 10 Wochen eine Million verdiente
  • Wie ich durch positives Denken ein glückliches Leben führe
  • Wie ich mit dieser Idee ganz ohne Akquise meinen Umsatz verzehnfachte
Das klingt schon weniger aufdringlich, oder? Aber deswegen nicht weniger vielversprechend.

Indiz 2:

Das "Ganz exklusiv"-Prinzip


Egal was, egal wofür: In windigen Angeboten gibt es immer etwas "ganz exklusiv". Nur für Sie (vorzugsweise auch "Dich", dann wirkt es noch vertrauter und vertraulicher). Da braucht's nicht viel beschreibende Worte. Nur Beispiele*:
  • Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie vorab exklusiv meine 10 geheimen Tipps zum Vermögensaufbau.
  • Meine Netzwerkkontakte zahlen exklusiv statt 199,00 EUR nur 19,90 EUR.
  • Mit der Teilnahme werden Sie Mitglied im exklusiven Klub der Erfolgreichen.
  • Als Klubmitglied erhalten Sie Zugang zu weiteren exklusiven Inhalten.
Vorzugsweise wird das "Ganz exklusiv" mit einem "aber nur" gekoppelt. Das verleiht dem Ganzen etwas mehr Nachdruck und verknappt das Angebot künstlich:
  • Aber nur bis zum 30. November.
  • Aber nur für die ersten 100 Anmeldungen.
  • Aber nur für Neukunden.
  • Aber nur in der Startphase, danach zum doppelten Preis!
Inzwischen werden Anbieter deutlich vorsichtiger, was Exklusivität und künstliche Verknappung betrifft. Die Aussagen werden schwammiger, um in Sachen Wettbewerbsrecht weniger angreifbar zu sein. Kein "Der Preis gilt nur heute und nur für Sie". Schließlich will man auch morgen, übermorgen, nächste Woche und nächsten Monat mit der Masche noch ordentlich Kasse machen. Stattdessen hörte ich unlängst ein: "Dieses Angebot heute ist ein Tagespreis. Ich weiß nicht, ob ich das Paket zu diesem Preis auch morgen noch anbieten kann. Heute sicher, morgen kann es wieder teurer sein."

    Indiz 3:
    Das "Bekannt aus, von, mit …"-Prinzip


    Das "Bekannt aus, von, mit …"-Prinzip taucht vorzugsweise in Verbindung mit den Begriffen  Presse, TV bzw. konkreten Zeitungen, Zeitschriften, Sendern, Sendungen oder mehr oder weniger bekannten Promis auf. Ziel: Die eigene Strahlkraft soll mit der eines möglichst aussagekräftigen Dritten noch etwas aufgepäppelt werden. Inhalte spielen lediglich eine untergeordnete Rolle. Wichtig sind ein möglichst präsentes Logo (oder mehrere), gemeinsame Fotos mit und Autogramme von Promis.

    Ist nichts von dem zur Hand, tut es zur Not der O-Ton eines überaus zufriedenen Kunden.
    "Durch Dein Programm verdiene ich heute in einem Monat das, was ich vorher in einem Jahr hatte.", 
    wird ein namentlich genannter Unternehmer im Idealfall mit Porträtfoto in Flyer, Internetseite, Präsentation, Webinar usw. zitiert. Oft sind diese Testimonials durch die Programme so reich geworden, dass sie sich aus jeglichem öffentlichen Leben zurückgezogen haben. Sicher der Neider wegen. Gleichnamige Unternehmer und Unternehmen sucht man nämlich außerhalb der Erfolgsreferenzen vergeblich. Nur das Bild  findet man gelegentlich. Bei Stockfoto-Anbietern.

    Apropos "Bekannt aus": Hatte ich eigentlich schon erwähnt … ;-)

    Indiz 4:

    Das "Darum ist nicht jeder erfolgreich"-Prinzip


    "Wenn das so geht, dann könnte doch längst jeder erfolgreich sein?", könnte man nun ketzerisch fragen. Das stimmt, grundsätzlich. Dass das trotzdem nicht so ist, lässt sich leicht mit dem "Darum ist nicht jeder erfolgreich"-Prinzip erklären.
    "Die Definition von Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."
    Aber ehrlich: Wer sei denn schon bereit, mal etwas ganz anderes zu tun als bisher? Alles in Frage zu stellen? Das müsse man nämlich tun, wenn man aus "erfolg-los" ein "erfolg-reich" machen will. Loslassen. Alles. Ganz anders. Ab morgen.

    Sind die meisten dazu bereit? Nein. War ich bis gestern dazu bereit? Nein.
    "Aber heute bist Du, seid Ihr es. Ihr seid hier im Webinar, weil Ihr wirklich erfolgreich werden wollt! Ihr seid bereit, Euch zu ändern!"
    Armer Einstein, dem obige Wahnsinns-Definition zugeschrieben wird. Er kann sich nicht mehr wehren.

    Das Wollen allein reicht nicht. Man muss auch wissen, wie es geht. Das wissen natürlich längst nicht alle. Können es gar nicht wissen. Weil es sich entweder um völlig neue bzw. bisher geheim gehaltene wissenschaftliche Erkenntnisse (früher: aus der Weltraumforschung, heute: aus der Neuro-irgendwas) handelt. Oder eine historische Überlieferung ist aufgetaucht, wurde neu interpretiert bzw. endlich entschlüsselt. Selbige lässt sich als künstlich verschlissenes Büchlein (neudeutsch: vintage) noch prima verkaufen oder "Gratis-nur-heute-nirgends-anders-erhältlich-kostet-sonst"-Zugabe deklarieren.

    Ob neu oder historisch: Mit diesen tollen Erkenntnissen bekommen Sie einen völlig neuen und bislang unbekannten Zugang zu Ihrem unbewusstesten Unterbewusstsein und können sich auf Erfolg programmieren. Denn Sie wissen ja: Unser Unterbewusstsein bestimmt unser Denken, unser Denken bestimmt unser Handeln …

    Und wenn wir nicht tief in unserem innersten Unterbewusstsein unbewusst an den Erfolg glauben, dann kann er gar nicht zu uns kommen. Logisch, oder?

    Indiz 5:

    Das "Dummer Junge"-Prinzip


    Das "Dummer Junge"-Prinzip ist so alt wie der Vertrieb und wird vorzugsweise von zwielichtigen Verkäufern mit zwielichtigen Produkten eingesetzt. Das Motto dieses Verkäufertypus:
    "Jeden Morgen steht irgendwo ein dummer Junge auf. Du musst ihn nur finden."
    In Zeiten des Direktvertriebs und persönlichen Kundenkontakts steckte hinter diesem Motto tatsächlich echte Arbeit: Klinkenputzen, bis man so einen "dummen Jungen" tatsächlich gefunden hat und ihm wertloses Zeug für teuer Geld andrehen konnte. Ein Kunde pro Woche und der Monat war gerettet. Um über die vielen Fehlversuche hinwegzukommen, brauchte man jede Menge Stehvermögen.

    Aber: Den einen finden und ihn mit viel Überredungskunst dazu bringen, 1.990 EUR auszugeben? Viel zu viel Aufwand! Dank Internet und ausgefeilten technischen Möglichkeiten sucht man sich lieber zehn, die 199 EUR bezahlen. Oder 100, die mit 19,90 EUR dabei sind. Das unwiderstehliche Angebot wird über Newsletter, soziale Netzwerke, Websites, (Zwangs-)Empfehlungen tausendfach in den Markt gedrückt.

    Wundern Sie sich also nicht: Dass Sie innerhalb kürzester Zeit immer wieder darauf (ge-)stoßen werden, ist kein Zufall, sondern Methode. Und irgendwann hat man die 100 zusammen, die denken: "19,90 EUR für finanzielle Freiheit, ein glückliches Leben oder zehnmal mehr Umsatz? Da kann man nicht viel falsch machen …"

    Indiz 6:

    Das "Tausendfach erprobt"-Prinzip


    Noch skeptisch? Jetzt greift das "Tausendfach erprobt"-Prinzip. Wenig nachprüfbare Aussagen zur Erfolgsbilanz werden durch nebulöse Referenzen und Teilnehmerstimmen schlüssig ergänzt und lassen keinen Zweifel an der Wirksamkeit.
    • Bereits mehr als 5000 Teilnehmer!
    • 99,9 Prozent zufriedene Teilnehmer!
    • "Ich hätte nie gedacht, dass finanzielle Freiheit so einfach zu erreichen ist." Klaus L. aus M.
    • "Tatsache: Nur fünf einfache Schritte."  Inge J. aus K.
    • "Macht Erfolgreiche noch erfolgreicher!" Anton B. aus C.
    • "Was habe ich nicht alles versucht. Danke, dass Ihr mir endlich geholfen habt!" Susanne T. aus U.
    Während die Erfolgsbilanz überwiegend im Look eines Qualitätssiegels daherkommt, finden sich die anonymisierten Teilnehmerstimmen häufig in Form eines Tickers, der nach dem Zufallsprinzip ständig neu zusammengestellt wird. Optisch garniert wird das Ganze mit Bildern, die Erfolg suggerieren: Siegergesten erfolgreicher und schöner Menschen, Luxuskarossen, Yachten, Karibikstrände …

    Indiz 7:

    Das "Du kannst nur gewinnen"-Prinzip


    Noch immer nicht überzeugt? Dann gehören Sie wohl zu den ganz Misstrauischen. Ihre Zweifel  werden mit einer "Erfolgreich/Zufrieden oder Geld zurück"-Garantie ausgeräumt. Weil der Anbieter von seinem Angebot so überzeugt ist, gibt er Ihnen nämlich eine Garantie:
    "Sie sind nicht zufrieden und/oder nicht erfolgreich? Dann bekommen Sie Ihr Geld zurück. Zu 100 Prozent. Ohne Wenn und Aber!"
    Was haben Sie zu gewinnen? Alles!
    Was haben Sie zu verlieren? Nichts!

    Indiz 8:

    Das "Es liegt nur an Dir"-Prinzip


    Der Plan zum Erfolg funktioniert, Tausende waren damit schon erfolgreich und der Anbieter gibt Ihnen auch noch eine Garantie. Wenn Ihnen bis jetzt noch nicht ganz klar ist, dass es nur von Ihnen abhängt, macht man das aber gern noch mal deutlich. In "Tschakaa"-Manier, versteht sich:
    • Deine Zukunft liegt in Deiner Hand!
    • Es liegt an Dir, was Du aus Deinem Leben machst!
    • Du kannst alles erreichen, wenn Du nur willst!
    • Der Erfolg ist in Dir! 
    • Du musst Dich nur auf Erfolg programmieren!
    Jetzt sind Sie so richtig überzeugt und wollen am liebsten auch laut "Tschakaa" rufen? Dann hat der Anbieter ganze Arbeit geleistet:

    Sie glauben …
    • dass es einen einfachen Plan zum genialen Erfolg gibt.
    • dass Sie zum Kreis der Auserwählten gehören, die mit dem geheimen Plan schon bald reich/schön/berühmt sind.
    • dass es bei der Omnipräsenz des Angebots aber bald mit dieser Exklusivität vorbei sein könnte.
    • dass das Erfolgsrezept definitiv funktioniert, wie die Erfahrungen zeigen.
    • dass Sie ja Ihr Geld zurückbekommen, wenn es nicht so sein sollte.
    • dass Sie sich einfach nur anmelden müssen, weil es in Ihrer Hand liegt!
    Ein genialer Schachzug mit einem einfachen Psychotrick. Denn zwischen den Zeilen steht ja nichts anders als folgender Gedanke:
    "Mein Programm ist todsicher. Tausende sind damit schon erfolgreich. Ich habe es nun Dir exklusiv angeboten. Es liegt an Dir, ob Du erfolgreich oder ein Versager bist. Und wenn Du Dir und mir am Ende eingestehst, der eine Versager zu sein, der es nicht hinbekommt: Ja, dann bekommst Du ohne Wenn und Aber Dein Geld zurück."
    Was glauben Sie, wie hoch die Quote der "bekennenden Versager" ist, wenn es um 19,90 EUR geht? Genau: Die geht gegen Null (jetzt ist auch klar, wie die 99,9 Prozent zufriedener Teilnehmer zustande kommen).

    Indiz 9:

    Das "Ich bin Dein Freund und will nur Gutes"-Prinzip


    Das "Ich bin Dein Freund und will nur Gutes"-Prinzip kommt schleichend und auf verschiedenen Wegen daher. Der Türöffner: Das vertraute "Du" in jedweder Kommunikation. So, als würde man sich schon Jahre kennen. Gern gepaart mit dem anfänglichen Hinweis, dass man sich auch siezen könne, "wenn Dir das wichtig ist".

    Ergänzt wird es stetig durch weitere vertrauensbildende Maßnahmen. "Du hast jetzt die Wahl: Du kannst es mit den Informationen, die ich Dir gegeben habe, allein schaffen. Du kannst es aber auch mit meiner Hilfe tun." Natürlich hat der Anbieter schon jede Menge Vorarbeit geleistet, die man sonst selbst tun müsste und die selbstredend wahnsinnig aufwendig ist. Schließlich dauert der Erfolgskurs 100, 200, 300 Tage. Da kann man sich ausrechnen, welcher Aufwand dahinter steckt. Als Mentor könne er natürlich auch nur Programmteilnehmern zur Verfügung stehen (also: in einem Facebookforum oder per Mail). Aber wie gesagt: Man kann es auch allein schaffen. Rein theoretisch …

    Zu einer richtigen Freundschaft gehört ein Freundschaftspreis. Den gibt's jedoch nicht einfach so, der wird so freundschaftlich dargeboten, dass einem fast die Tränen kommen.

    "Was willst Du mit dem Programm erreichen?", lautet die Frage. 50.000, 100.000, 150.000, eine Million im Jahr! Und das auf immer und ewig!
    "Als ich das Programm zusammenstellte, habe ich mich gefragt, welchen Wert es hat. Ja, 6.000 EUR ist es wert. Wenn Sie es kaufen, können Sie innerhalb eines Jahres das Zehnfache dadurch gewinnen."
    Da nickt man als geneigter Konsument. Und schluckt.
    "Aber mir ist klar, dass 6.000 EUR richtig viel Geld ist. Und sich mancher in einer Situation befindet, wo er das einfach nicht aufbringen kann. Damit den Menschen der Weg zum Erfolg nicht verwehrt bleibt, habe ich micht entschieden, es für 1.690 EUR anzubieten."
    Wow. wie gut Du zu uns bist. Der Preis ist aber immer noch … saftig.
    "Ich möchte mein Programm natürlich möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Möglichst viele Menschen sollen in Glück und Erfolg leben. Um die zu unterstützen, die in meinem kostenlosen Online-Training echtes Interesse zeigen und es wirklich wollen, habe ich heute einen Tagespreis: 749 EUR!"
    Der Preis gelte auf jeden Fall heute. Ob er ihn morgen noch aufrecht erhalten könne, wisse er nicht. Er werde das Programm nicht dauerhaft zu diesem Preis anbieten können. Auf jeden Fall aber heute. Vielleicht auch morgen noch. Aber sicher nicht dauerhaft. Die letzten Zweifel werden mit einem Ratenzahlungsangebot ausgeräumt. TV-Shopping lässt grüßen.

    Fazit:

    Bleiben Sie skeptisch!


    Am Ende bleiben die Indizien jedoch nur Hinweise, die auf ein windiges Angebot hindeuten können. Selbst seriöse Anbieter greifen aus Marketinggründen auf den einen oder anderen Trick zurück. Ihnen als potenzieller Kunde bleibt nur, das Angebotene zu hinterfragen:
    • Gibt es echte Referenzen, bei denen Sie nachfragen können? 
    • Ist der Erfolg tatsächlich belegt oder wird maßlos übertrieben? 
    • Wie präsentiert sich der Anbieter sonst? 
    • Ist er mit dem eigenen Erfolgsrezept so erfolgreich, wie er es Ihnen verspricht?
    Der wichtigste Punkt: Stehen der versprochene Erfolg und Ihre Investition in einem nachvollziehbaren Verhältnis?
    Oder stellen Sie sich die Frage besser so:
    "Wenn ich dieses Patentrezept hätte, würde ich es
    für 19,90 EUR verjubeln?"
    Und sollten Sie nach intensiver Prüfung doch mal einem windigen Angebot auf den Leim gehen: Verlagen Sie wenigstens Ihr Geld zurück.

    *) Sämtliche Beispiele habe ich mir beim Schreiben dieses Beitrags ausgedacht. Sollten sich Ähnlichkeiten mit tatsächlich existierenden Angeboten ergeben, sind diese rein zufällig und nicht bewusst durch mich hergestellt. **
    **) Kann aber sein, dass mich das eine oder andere persönliche Erlebnis dazu inspiriert hat.

    Sollte es sich bei Ihrem Angebot um ein Verkaufserfolgssystem handeln, misstrauen Sie dem grundsätzlich. Die fünf einfachen Dingen, mit denen Du wirkclich neue Kunden gewinnst, gibt's nämlich nur bei mir.


    Kommentare:

    1. Moin Moin,

      wirklich gelungen! Der Artikel bringt die Maschen der vermeintlich so erfolgreichen Online-Unternehmer auf den Punkt. Wenn ich lese, dass ein 21jähriger darüber berichtet wie er vom Fließbandarbeiter "durch harte Arbeit" innerhalb von nur wenigen Monaten zur finanziellen Unabhängigkeit kam und dieses Erfolgskonzept jetzt für einen monatlichen Mitgliedsbeitrag einem ganz ausgesuchten elitären Kreis von Leuten befristet bis zu einem bestimmten Datum zur Verfügung stellt, dann frage ich mich immer wieder, wie hoch die Anzahl der gutgläubigen Menschen sein mag. Noch dazu, wenn die Billiglandingpage klarmacht, dass hier mit einem Baukasten gearbeitet wurde (und der Mittelmeer- oder Südseestrand im Hintergrund vermutlich eine Montage ist).
      Persönlich finde ich es schade, dass wirklich gute Beispiele eher selten zu finden sind.

      Sonnige Grüße aus Hamburg,
      Harriet

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      1. Vielen Dank, Harriet. Leider sind nicht alle Angebote so leicht zu durchschauen wie das von Dir beschriebene. Manche Anbieter geben sich da deutlich mehr Mühe. Besonders eindrucksvoll (und leider auch besonders erfolgreich) wird es, wenn der vermeintliche Guru schon ein paar Schäflein um sich versammelt hat, die seine Botschaft fleißig weitertragen ...

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    2. Danke Heiko für die gute Zusammenfassung. Ich frage mich immer, ob solche Angebote für den Anbieter wirklich erfolgreich sind, sprich: genügend Geld einbringen?
      Aber offensichtlich scheint es zu funktionieren, sonst würde es die Angebote nicht mehr geben.

      Gruß Malu

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      1. Ich weiß nicht: Inzwischen gibt es ja Angebote wie "Erstellen Sie in 3 Monaten ein Online-Business, mit dem Sie dauerhaft Geld verdienen ohne zu arbeiten!"
        Insofern ist der eine oder andere Anbieter u. U. selbst Opfer eines solchen "geheimen Erfolgsprogramms" geworden ... ;-)

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      2. Ich glaube schon, dass diese "Strategie" immer noch aufgeht - so lange die Interssenten nicht auf diesem Artikel hier landen ;-) Wer solche Angebote Tausendfach verschickt, findet immer ein paar verzweifelte "Dumme", die es kaufen. Ich bekomme alle drei Monate dieses Schreiben von der Gewerbeanmeldungszentrale, das jedes Mal vom Design noch offizieller nach Stadt Köln aussieht, bei dem ich über 400 Euro im Jahr mit meiner Unterschrift bezahlen würde - für nichts. Die Masse macht's - schätze ich.
        LG, Bernd

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      3. Ja, Bernd, so ist das wohl. Da hilft nur eins: den Artikel teilen ... ;-)

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